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Hypnosystemische Abende

Am 11. Dezember 2025 findet der nächste HYPNOSYSTEMISCHE ABEND statt: Da es das letzte Mal in diesem Jahr und zudem kurz vor Weihnachten ist, möchte ich ihn mit einem kleinen Weihnachtsumtrunk kombinieren. Daher geht es diesmal bereits um 17 h los (bis 21 h). Weitere Infos zum 11.12. siehe unten.

 

Für den 11.12.25 stehen aktuell noch zwei freie Plätze zur Verfügung, die in der Reihenfolge der Anmeldung (siehe unten) berücksichtigt werden.

 

Ich lade wieder alle an hypnosystemischem* Arbeiten Interessierte zu Kennenlernen, Austausch, Vertiefung, Kooperation, gegenseitiger Befruchtung und Unterstützung herzlich in meine Praxis am Viersener Gereonsplatz ein. Auch diesmal ist die Teilnahme, da es sich um eine Veranstaltung mit kollegialem Charakter handelt, kostenlos. Es sind sowohl Menschen willkommen, die bis jetzt noch nicht in Kontakt mit dem von Dr. Gunther Schmidt* entwickelten Ansatz gekommen sind – wie auch solche, die bereits Eindrücke und Erfahrungen gesammelt haben. Einzige Voraussetzung ist Interesse an einer Nutzung im beruflichen Kontext, also nicht nur für eigene, persönliche Themen/Anliegen – oder der Wunsch, abzuklären, ob bzw. wie (weit) dies in betracht kommt.

Aussenansicht

Am 11.12.2025 möchte ich Weihnachtswünsche erfüllen: Ausschnitte aus hypnosystemischen Videos Ihrer/Eurer Wahl – wieder mit freundlicher Erlaubnis von „Lifelessons“ für einige dieser Videos. Diejenigen die sich bis dahin angemeldet haben, erhalten dazu am 4.12.2025 einen Link zu einer kurzen Online-Befragung. Bis 8.12.2025 besteht dann die Möglichkeit, sich am Voting, welche Videos gezeigt werden, zu beteiligen.

 

Schon mal zum Vormerken, für den KALENDER: Im neuen Jahr geht es dann am 22. Januar 2026 weiter mit den HYPNOSYSTEMISCHE ABENDEN.

 

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Zum HYPNOSYSTEMISCHEN ANSATZ*: Um das Jahr 1980 herum begründete Dr. Gunther Schmidt einen Ansatz für Therapie, Beratung, Coaching, Organisationsentwicklung…, den er „hypnosystemischnannte. Dabei stand einerseits sein Background als Systemiker Pate: Als Mitglied der Heidelberger Gruppe* um Helm Stierlin trug er, vor allem zusammen mit Fritz B. Simon und Gunthard Weber, seit Mitte der 70er Jahre in hohem Maße dazu bei, die systemische (Familien-)Therapie* im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen.

 

Die Hypnotherapie* Milton H. Ericksons*, den Gunther Schmidt 1979 noch blankpersönlich erlebte, ist die zweite Quelle des hypnosystemischen AnsatzesMilton Erickson gilt als der bedeutendste Pionier der modernen Hypnotherapie und gab darüber hinaus wesentliche Impulse für die Entstehung und Entwicklung der systemischen (Familien-)Therapie. Ferner sind ohne Ericksons prägenden Einfluß Verfahren und Konzepte wie die lösungsorientierte Therapie und Beratung, strategische Therapieansätze, die Provokative Therapie, die Theorie U und das NLP kaum denkbar. Hypnotherapie bedeutet kurz und einfach gesagt, auf unwillkürliche, überwiegend unbewußte Prozesse unter Nutzung von Imaginationen zu fokussieren.

 

blankGunther Schmidt entwickelte aus dem systemischen Ansatz und der Hypnotherapie eine stimmige Synthese von individuumsbezogenem, innerem und konstruktivistischem kontext- und  interaktionsbezogenem Fokus. Ferner integrierte er auch Konzepte, Ideen und Erkenntnisse weiterer verwandter und kompatibler Ansätze wie Autopoesies (Maturana/Varela), Lösungsorientierte Kurzzeittherapie (Steve de Shazer), Embodiment, Priming, Polyvagaltherorie, Neurobiologie, Gedächtnisvorschung u.v.m.

Hypnosystemik verbreitet sich seit nun 45 Jahren in ganz unterschiedlichen Anwendungsbereichen und bereichert die Arbeit mit verschiedensten Zielgruppen. Unterstützt wird Gunther Schmidt mittlerweile von einer ganzen Reihe von hypnosystemisch orientierten Trainer:innen, Therapeut:innen, Pädagog:innen und Coaches wie Mechthild Reinhard, Reinhold Bartl, Andreas Kollar, Tilman Peschke, Martina Gross, Vera Popper, Katharina Hager, Anna Dollinger, Angela Fuchs, Peter Hain, Janine Mertens, Ursula Bastänier, Roland Kachler, Peter Stimpfle, Till Neunhöffer, Julia Andersch, Oliver Martin, Jürgen Stock u.v.m.

In manchen Kontexten (etwa in Supervisionen, beruflichem Coaching oder der Organisationsberatung) werden bei hypnosystemischem Vorgehen in aller Regel keine „klassischen“ Hypnosemethoden (formale Trancinduktionen) angewendet. Auch dort, wo es eher denkbar wäre, geschieht dies selten. Dagegen nutzen Hypnosystemiker:innen vor allem den „wachen“, partnerschaftlichen Dialog mit den Klient:innen auf Augenhöhe. Im Zentrum steht die Würdigung, Nutzung und Beeinflussung unwillkürlichen, teils unbewußten Erlebens (Emotionen, Körpererfahrung, Wahrnehmungen, Gedanken…). Dazu wird zu Unterschiedsbildungen eingeladen, mit den Meta-Zielen der Erweiterung von Wahlmöglichkeiten und der Förderung stimmiger Kooperationen von bewußt willentlichem und unwillkürlichem Erleben. Dies geschieht etwa durch Imaginationen, Metaphern, Perspektivwechsel, Reframing, Experimente, Wiederholen, Einüben…

 

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Bei Interesse an einer Teilnahme am HYPNOSYSTEMISCHEN ABEND bitte ich unbedingt um eine E-Mail an: info@psychosoziale-praxis.com

 

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Ich freue mich in jedem Fall über Ihre Rückmeldungen und Ihr Interesse an der Hypnosystemik – auch wenn die Termine bzw. dieses Veranstaltungsformat vielleicht für Sie nicht passend sein sollten. Nehmen Sie unbedingt gerne Kontakt mit mir auf. 

 

Ihr 

Norbert Bläsing 

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* Viele blaue und rote Stellen im Text sind verlinkt mit passenden Quellen im Internet.